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Aktive Sterbehilfe nur für Tiere

Aktive Sterbehilfe wird bei dem Menschen nur in wenigen Ländern durchgeführt, jedoch sind sich die Mehrheit der Staaten einig, wie das richtige Vorgehen bei Tieren aussieht: Tod ohne Leiden. Ein seltsamer Vorgang, der sich doch an einigen Faktoren erklären lassen muss. 

Zum Einen ist natürlich die Bindung mit Menschen aus seinem engeren Umfeld eine meist engere. Denn Menschen begleiten uns unser ganzes Leben und interagieren sehr viel eher mit uns als Tiere es können. Außerdem verbindet man mit Menschen vielleicht Liebe oder hat gemeinsame Verwandte, Kinder etc. Hierdurch kann sich natürlich eine gewisse Einstellung des nicht so einfach zu lösenden Charakters entwickeln

Dennoch haben auch Tiere enge Bindungen mit ihren Frauchen und Herrchen und diese wiederum mit dem Haustier. Trotzdem ist es bei Tieren meistens so, dass bei schweren Krankheiten wie Krebs die Notbremse eher zu früh als zu spät gezogen wird,– also das Tier eingeschläfert werden muss. 

Jeder versteht natürlich, dass er sich von seinem geliebten Tier trennen muss und es nicht unnötig leiden lassen darf. Aber warum gilt diese Logik nicht auch für Menschen, denen nicht mehr geholfen werden kann? Warum müssen diese unnötig leiden und dürfen nicht einmal selbst entscheiden, dass sie lieber gehen möchten? Es ist nicht einmal so, dass man die Wahl hat, ob man friedlich sterben möchte oder künstlich am Leben erhalten wird bis der Tod unweigerlich und schmerzvoll einsetzt

Die Frage nach dem warum, kann man sich natürlich auch so erklären: Was ist die weltweit stärkste Industrie? Sie glauben vielleicht an die Rüstungsindustrie, IT-Unternehmungen oder gar an Lebensmittel? Ersteres liegt wohl am nächsten an der Wahrheit, aber– es ist natürlich die Pharmaindustrie. Mit all den Versicherungen, die jeder Mensch in der heutigen Zeit abschließt, verdient sich die Pharmaindustrie, allen voran die großen Pharmaunternehmen wie Bayer oder Fizer eine mehr als goldene Nase. Eine OP mit anschließender Genesung (oder nicht Genesung) eines schwer an Krebs Erkrankten kann durchaus mal einen sechsstelligen Betrag in die Kassen spülen. Jeden Tag, den ein todkranker auf der Intensivstation liegt, gebührt dem Krankenhaus bis zu 4.000,- Euro. Jetzt stelle man sich mal vor die hoffnungslosen Fälle würden in Frieden sterben und keine, sagen wir mal 100 Tage, am Leben erhalten. Das würde bedeuten, dass den medizinischen Einrichtungen bis zu knapp ein halbe Millionen Euro entgingen.

Das wäre zwar barmherzig, aber wenn die Barmherzigkeit an erster Stelle gelten würde, gäbe es keinen Unterschied zwischen Privat- und Kassenpatienten, wir würden alle Medizin bekommen, die wirklich gesund macht und wir hätten ein freies Recht auf Arztwahl –– alternativ oder klassisch. 

Denken Sie einmal darüber nach wie Sie sterben möchten.

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