Atommüll findet Endlager auf Tiefkühlpizza

Brüssel, 16.03.2016
Politiker der Europäischen Union sehen vor Gesetze zu erlassen, die das teilweise Endlagern von radioaktiven Abfällen in Tiefkühlpizzen gestattet. So soll nach der neuen Richtlinie 27a des Entsorgungsgesetzes für Atommüll die Endlagerung nicht mehr zwanghaft vorgeschrieben werden. Demnach dürften geringfügig verstrahlte radioaktive Abfälle demnächst in Lebensmitteln verarbeitet werden, um so die Umwelt zu entlasten. 

Kritiker fordern seit langem die Endlagerung unterirdisch abzuschaffen, da damit das Problem der latenten Verseuchung nur umgeleitet, aber nicht behoben wird. So ist laut hochrangigen Politikern der CDU und SPD die Verstrahlung ungleich schlimmer, wenn sie alle gleichermaßen erlitten. In Tiefkühlpizzen untergebracht, könne man aber davon ausgehen, dass gesund lebende Menschen weiterhin gesund lebten, da diese Tiefkühlprodukte generell meiden.

Zudem bestünde dringend Handlungsbedarf, da die Aktien führender Energiekonzerne seit Jahren nicht mehr die gewünschten Renditen brächten. So geht man davon aus, dass die Energiewirtschaft in Europa in den nächsten Jahren 500 Milliarden Euro einsparen könne, wenn teilweise Entsorgungskosten eingespart würden. Außerdem verwies man auf den werberelevanten Vorteil, den Pizzahersteller kostenfrei erhielten. So könne man ohne schlechtes Gewissen auf die Extraportion Energie hinweisen, die eine Tiefkühlpizza ab ca. Mitte 2018 enthalten wird. Eine Auszeichnungspflicht woher die Energie stamme, soll laut Insidern aber nicht bestehen.

Auf Anfragen der Redaktion wollte kein Politiker Auskunft darüber machen mit welchen radioaktiven Werten demnächst zu rechnen sei und ob Salamapizza generell mehr Atommüll abbekäme als vegetarische. Wir bleiben für Sie natürlich dran am Atompizzageschehen!

Die CSU fordert derweil übrigens eine weitere Diätenerhöhung, damit sich Politiker gesünder ernähren und auf Tiefkühlprodukte komplett verzichten können.

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