Lightningsoul auf Facebook Lightningsoul auf Twitter Lightningsoul auf YouTube Lightningsoul auf Twitch Lightningsoul Android App Lightningsoul Chrome Extension Lightningsoul Firefox Addon

Was sind die Trials of Osiris?

23.02.2018

Wie funktionieren die Prüfungen von Osiris und was unterscheidet sich zwischen Destiny und Destiny 2?

Die Trials of Osiris waren mit das Beste Mehrspielererlebnis, das wir bis dato hatten. Lediglich Half-Life und Counter-Strike konnten hier unserer Meinung nach konkurrieren. Es waren Spiele, die an Spannung und Adrenalinausstoß kaum zu überbieten waren. Ob man nun im eins gegen drei noch eine perfekte Blitzgranate hinter alle Gegner heftete oder man die Chaosfaust in alle drei Gegner in der Zone beim Stand von 4:4 haute und somit den letzten Sieg zu Makellos sicherte. Die Prüfungen von Osiris waren bis auf wenige Ausnahmen (Lag, Disconnects und Glitcher) der perfekte Spielmodus. Das Loot war ebenso wie die Passiermünzen perfekt ausgewogen und belohnten einen so für gute Spielweise, waren aber auch fair angelegt, so das man auch mal ein schwaches Spiel oder übermächtige Gegner ausgleichen konnte.

Viel glich der gute Spieler dabei durch Movement und Taktik aus ...

Die Waffenauswahl reichte für viele nur vom Letzten Wort bis später in Jahr 1 zur Dorn, doch im Prinzip konnte man jede der legendären und exotischen Waffen auf die eine oder andere Art und Weise verwenden. Viel glich der gute Spieler dabei durch Movement und Taktik aus und entschied sich so im richtigen Moment die Teammates wiederzubeleben oder eben sein Super in der allesentscheidenden Runde zu zünden. Vor allem der Skillbaum der einzelnen Klassen wie Titan, Jäger oder Warlock in Kombination mit den Waffen und wiederum den Kombinationen seiner Teammates in Symbiose zur eigenen Auswahl waren hier entscheidend.

Das Austarieren der wechselseitigen Wirkungen machte die Prüfungen ungemein interessant und abwechslungsreich. Und das erste Mal am ersten Wochenende der Prüfungen auf den bis dato unbekannten Merkur zu fliegen und eine goldene Truhe in einer Art Altar zu öffnen, war einfach unbeschreiblich befriedigend und genial umgesetzt.

Destiny 2 und die Prüfungen der Neun

So sind es nicht mehr spannende Matches auf höchstem Niveau, sondern vielmehr ein Dauerfeuerregen aus vielen gleichzeitig mit den immerselben Waffen schießenden Hütern.

Alles anders in Destiny 2? Irgendwie schon! So sind es nicht mehr spannende Matches auf höchstem Niveau, sondern vielmehr ein Dauerfeuerregen aus vielen gleichzeitig mit den immerselben Waffen schießenden Hütern. Meist stehen alle zusammen und wer mehr schießt, gewinnt. Ein wirklich geniales Gameplay kommt nicht richtig auf. Es wirkt eher wie normaler Schmelztiegel. Und dabei stört uns vor allem der eingeschränkte Skillbaum und die Waffenauswahl. So macht es keinen Sinn sich sein eigenes Setup zusammenzufarmen, wenn am Ende doch nur MIDA Multiwerkzeug spielbar ist. Von Granatwerfern oder Snipergewehren im Powerslot wollen wir gar nicht erst anfangen: Komplett sinnlos ist hier das schnellste Fazit in der Geschichte der Videospiele.

Auch die Überraschungseffekte sind ziemlich weg. Hierbei kann man den Entwicklern Bungie zwar keinen direkten Vorwurf machen, aber in einem zweiten Teil erwartet man eben mehr coole Überraschungen. Und wenn das schon kaum möglich war, dann doch zumindest in etwa gleich viele. Aber auch hier erwartet einen nichts besonders. Loot gibt es gar für den ganzen Clan, wenn ein Spieler makellos durch die Prüfungen marschiert ist. Das ist die par excellence Definition von Casual. Das hat nichts damit zu tun, dass wir den schlechteren Spielern nicht auch den Loot gönnen, aber wo bitte ist hier die Befriedigung? Man erreicht es selbst nicht, erhält aber den gleichen Loot? Wer bitte soll sich dann noch Osiris antun? Es war doch immer der Nummer Eins Grund für Destiny, dass man noch etwas dringend brauchte oder eben haben wollte. Zum Beispiel einen Revolver, der im PVP mit zwei Schuss killen kann oder eben den ersten Gjallarhorn in drei Jahren.

Wir für unseren Teil hoffen immens darauf, dass die alte Meta inkl. Dorn (!!!) wieder eingeführt wird.

In Destiny 2 fehlen diese Anreize leider. Und das wäre noch zu verkraften, aber der Mangel an sinnvollen Waffen, die hohe Time to Kill und das Rumgecampe hierdurch bedingt, sind dann doch zu viel des "Guten". Wir für unseren Teil hoffen immens darauf, dass die alte Meta inkl. Dorn (!!!) wieder eingeführt wird. Und wenn die Leute das Meckern anfangen, zeigen wir ihnen einfach unser 30 Kills ohne Waffen Gameplay aus Destiny - so overpowert kann das ja dann doch alles nicht gewesen sein, oder?

Was meint ihr dazu? Schreibt uns gerne eure Meinung über die Prüfungen der Neun in Destiny 1 und 2 in die Kommentare - auch wenn ihr nicht mit uns übereinstimmt! Danke.

30 Kills ohne Waffen im Destiny Spezialwaffen Meta? Kein Problem!

Rating: 5.0. 1 Bewertung(en).
1 anonyme Bewertungen
No rating done at all.
Dein Voting war (0 von 5) Du bist nicht eingeloggt.
Um persönliche Votings abzugeben, kannst du dich einloggen.
Click the rating bar to rate this item Please log on to do ratings
comments powered by Disqus